Viele Kinder leiden unter Prüfungsangst – besonders dann, wenn sie Schwierigkeiten mit Zahlen haben. Für Schülerinnen und Schüler mit Dyskalkulie (Rechenschwäche) sind Klassenarbeiten und Tests oft eine große Belastung. Schweißnasse Hände, Herzklopfen, Nervosität und Blackouts sind typische Begleiter. Doch Prüfungsangst muss kein Dauerzustand bleiben. Mit gezielter Nachhilfe, individuellen Lernstrategien und einem sicheren Fundament in Mathematik können Kinder Schritt für Schritt ruhiger werden und wieder Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen.
In diesem Beitrag erfährst du,
warum Kinder mit Dyskalkulie besonders häufig unter Prüfungsangst leiden,
wie gezielte Nachhilfe hilft, Blockaden zu lösen,
welche Lernmethoden wirklich unterstützen,
und wie Eltern ihre Kinder optimal begleiten können.
1. Was ist Dyskalkulie?
Dyskalkulie ist eine anerkannte Teilleistungsstörung, die das Verständnis für Zahlen und Mengen betrifft. Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, grundlegende mathematische Zusammenhänge zu erfassen. Typische Anzeichen sind:
Schwierigkeiten beim Erfassen von Mengen und Zahlenräumen
Probleme beim Rechnen mit den Grundrechenarten
Unsicherheit beim Umgang mit mathematischen Symbolen
Langsames Arbeitstempo und häufige Rechenfehler
Angst vor Mathematiktests und Klassenarbeiten
Diese Schwierigkeiten haben nichts mit mangelnder Intelligenz oder Faulheit zu tun. Dyskalkulie ist eine neurobiologische Besonderheit. Mit der richtigen Förderung können Kinder jedoch große Fortschritte machen.
2. Warum Dyskalkulie oft zu Prüfungsangst führt
Kinder mit Dyskalkulie haben über Jahre hinweg gelernt, dass sie bei Matheprüfungen scheitern könnten – egal, wie sehr sie sich bemühen. Diese negativen Erfahrungen prägen sich tief ein und führen zu:
Versagensangst: Die Sorge, wieder eine schlechte Note zu bekommen.
Blockaden: Selbst bekannte Rechenwege können in der Prüfung plötzlich „verschwinden“.
Vermeidungsverhalten: Kinder versuchen, Tests zu umgehen oder schieben Hausaufgaben hinaus.
Selbstzweifel: Viele denken, sie seien „zu dumm für Mathe“.
Diese Spirale verstärkt die Prüfungsangst. Statt mit klarem Kopf an Aufgaben heranzugehen, reagieren viele Kinder schon bei der Ankündigung einer Klassenarbeit mit Nervosität, Bauchschmerzen oder Schlafproblemen.
3. Prüfungsangst verstehen – und ernst nehmen
Prüfungsangst ist keine Schwäche, sondern eine emotionale Reaktion auf Stress und Druck. Für Kinder mit Dyskalkulie bedeutet eine Matheprüfung oft nicht nur eine Note, sondern einen Wettkampf gegen ein Fach, in dem sie sich ohnehin unsicher fühlen.
Wichtig ist, dass Eltern, Lehrkräfte und Nachhilfelehrkräfte diese Ängste ernst nehmen und nicht mit Sätzen wie
„Du musst dich nur mehr anstrengen“ oder „Das wird schon“ abtun.
Nur wenn die emotionale Belastung erkannt wird, kann gezielte Unterstützung helfen.
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4. Gezielte Nachhilfe als Schlüssel zur Sicherheit
Ein zentrales Element beim Abbau von Prüfungsangst ist gezielte, individuelle Nachhilfe, die auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Dyskalkulie eingeht.
Im Gegensatz zu klassischem Matheunterricht geht es dabei nicht um schnelles Abarbeiten des Stoffs, sondern um:
Verständnis statt Auswendiglernen: Rechenwege werden langsam und schrittweise erklärt, bis das Kind sie wirklich begreift.
Wiederholung in kleinen Schritten: So kann neues Wissen nachhaltig verankert werden.
Anknüpfen an Stärken: Kinder erleben Erfolgsmomente, die ihr Selbstvertrauen stärken.
Ruhige Lernatmosphäre: Ohne Notendruck lernen Kinder, sich auf Aufgaben zu konzentrieren.
👉 Wichtig: Ein strukturierter Förderplan hilft dabei, Inhalte systematisch aufzubauen und Lernfortschritte sichtbar zu machen. Das reduziert Unsicherheit und stärkt die innere Ruhe.
5. Matheangst abbauen mit positiven Lernerfahrungen
Prüfungsangst entsteht oft aus wiederholten Misserfolgen. Gezielte Nachhilfe sorgt dafür, dass positive Lernerfahrungen an deren Stelle treten. Kinder lernen, dass sie Aufgaben bewältigen können, wenn sie die richtigen Werkzeuge an die Hand bekommen.
Beispiele aus der Praxis:
Ein Kind, das jahrelang Probleme beim Einmaleins hatte, kann durch regelmäßiges Üben mit anschaulichen Methoden plötzlich 7 × 8 sicher lösen.
Ein Schüler, der nie eine Mathearbeit ohne Panikattacke schreiben konnte, fühlt sich nach mehreren Monaten individueller Förderung zum ersten Mal ruhig und vorbereitet.
Ein Mädchen, das Mathe gehasst hat, entwickelt durch Erfolgserlebnisse wieder Freude am Lernen.
Diese Erfolgsmomente sind entscheidend, um Prüfungsangst nachhaltig abzubauen.
6. Effektive Lernmethoden bei Dyskalkulie
Nicht jede Nachhilfe ist gleich wirksam. Bei Dyskalkulie haben sich besondere Methoden bewährt, die das Verständnis fördern und Prüfungsstress verringern:
a) Multisensorisches Lernen
Kinder lernen besser, wenn mehrere Sinne angesprochen werden. Rechenwege werden nicht nur erklärt, sondern sichtbar, hörbar und spürbar gemacht – etwa durch Rechenstäbchen, Würfel, Bewegung oder Zeichnungen.
b) Schritt-für-Schritt-Erklärungen
Komplexe Aufgaben werden in kleine, machbare Schritte zerlegt. Das gibt Sicherheit und verhindert Überforderung.
c) Wiederholung mit System
Regelmäßige, strukturierte Wiederholungen sorgen dafür, dass Wissen langfristig gespeichert wird und in Stresssituationen abrufbar bleibt.
d) Prüfungssimulationen
Durch spielerische Probeprüfungen ohne Druck lernen Kinder, sich an Prüfungssituationen zu gewöhnen. So verliert die eigentliche Prüfung ihren Schrecken.
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7. Mentale Strategien gegen Prüfungsangst
Neben fachlicher Förderung sind mentale Techniken ein wirksames Mittel, um Prüfungsangst zu reduzieren:
Atemübungen: Tiefe, ruhige Atemzüge senken die körperliche Anspannung.
Positive Selbstgespräche: „Ich kann das“ oder „Ich bin vorbereitet“ stärken das Selbstvertrauen.
Visualisierung: Kinder stellen sich vor, wie sie ruhig und konzentriert in der Prüfung sitzen.
Pausenmanagement: Kurze Pausen helfen, Nervosität zu regulieren.
Diese Strategien können parallel zur Nachhilfe geübt werden, damit sie in der Prüfung automatisch abrufbar sind.
8. Die Rolle der Eltern beim Abbau von Prüfungsangst
Eltern spielen eine entscheidende Rolle. Ihr Verhalten beeinflusst, wie das Kind mit Prüfungsstress umgeht. Hilfreich sind:
Ruhe ausstrahlen: Kinder spüren die Anspannung der Eltern. Gelassenheit überträgt sich positiv.
Realistische Erwartungen: Druck erzeugt Angst. Realistische Ziele und Lob für Fortschritte motivieren.
Offene Gespräche: Ängste dürfen ausgesprochen werden. Verständnis hilft mehr als Kritik.
Strukturierte Routinen: Ein fester Lernplan gibt Sicherheit.
Tipp: Gemeinsames Üben in kleinen Einheiten ist oft effektiver als stundenlanges Pauken kurz vor der Prüfung.
9. Warum Geduld entscheidend ist
Der Abbau von Prüfungsangst braucht Zeit und Kontinuität. Kinder mit Dyskalkulie haben oft jahrelange negative Erfahrungen gesammelt. Ein paar Nachhilfestunden reichen nicht, um diese tief verankerten Ängste vollständig aufzulösen.
Mit Geduld, kontinuierlicher Unterstützung und individueller Förderung können jedoch echte Veränderungen entstehen:
Weniger Panik vor Prüfungen
Mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
Bessere Konzentration
Langfristig bessere Noten
10. Vorteile gezielter Nachhilfe auf einen Blick
| Vorteile für das Kind | Wirkung auf die Prüfungsangst |
|---|---|
| Individuelle Förderung | Sicherheit statt Stress |
| Schritt-für-Schritt-Aufbau | Weniger Überforderung |
| Erfolgserlebnisse | Mehr Selbstvertrauen |
| Prüfungssimulationen | Routine in Stresssituationen |
| Positive Lernatmosphäre | Freude statt Druck |
| Mentale Strategien | Innere Ruhe und Konzentration |
11. Langfristige Erfolge sind möglich
Viele Familien berichten, dass ihre Kinder nach gezielter Nachhilfe nicht nur bessere Noten, sondern auch mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein entwickeln. Prüfungsangst wird nicht über Nacht verschwinden – aber sie lässt sich Schritt für Schritt spürbar verringern.
Wichtiger als Perfektion sind kleine Fortschritte, die zeigen: „Ich kann das schaffen.“ Genau hier setzt gute Nachhilfe an.
12. Fazit: Prüfungsangst bei Dyskalkulie ist überwindbar
Prüfungsangst bei Kindern mit Dyskalkulie ist eine reale Belastung – für die Kinder selbst, aber auch für ihre Familien. Doch mit gezielter Nachhilfe, einer ruhigen Lernumgebung und passenden Lernstrategien können diese Ängste deutlich reduziert werden.
Wenn Kinder verstehen, wie Mathematik funktioniert und wie sie mit Nervosität umgehen können, gewinnen sie wieder Sicherheit. Aus Panik wird Gelassenheit, aus Angst wird Vertrauen – und aus schlechten Erfahrungen entstehen positive Erfolgsgeschichten.
👉 Die Lernhilfe Sprenger unterstützt dabei mit Online-Nachhilfe in kleinen Gruppen und im Einzelunterricht.
👉 Druck wird aus der Familie genommen, und Kinder lernen, mit Freude zu arbeiten.
👉 So können Schülerinnen und Schüler mit Dyskalkulie Prüfungsangst abbauen und ihren Bildungsweg erfolgreich und selbstbewusst meistern.


